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		<title>Generationenbahnhof Erlau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:13:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Generationenbahnhof Erlau Der Bahnhof der Gemeinde Erlau in Mittelsachsen ist ein klassisches Beispiel für die zahlreichen Stilllegungen von Bahnhofsgebäuden in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Knapp 15 Jahre lang stand das unter Denkmalschutz stehende Ensemble leer und war dem Verfall ausgesetzt. Doch die Gemeinde und die Menschen in Erlau wollten den Verlust des ortsbildprägenden und identitätsstiftenden Gebäudes nicht tatenlos hinnehmen. Das Ergebnis jahrelanger Arbeit kann sich sehen lassen: Der Generationenbahnhof ist heute ein zentraler Treffpunkt und Möglichkeitsort für Erlau. Um mehr über diese inspirierende Umnutzung des Bahnhofsgebäudes zu erfahren, haben wir uns auf den Weg in die Region im Mittelsächsischen Hügelland gemacht. Vor Ort haben wir mit einigen engagierten Akteur*innen des Generationenbahnhof Erlau e.V. sowie mit dem damaligen Bürgermeister gesprochen. Gemeinsam haben sie an der neuen Nutzung für das ehemalige Empfangsgebäude gearbeitet und die Idee des Generationenbahnhofs umgesetzt und haben uns von ihren Erfahrungen berichtet. Vom belebten Bahnhof zum Haltepunkt Der Bahnhof Erlau war lange ein belebter Ort in der gleichnamigen Gemeinde. Gelegen an der Eisenbahnstrecke Riesa-Chemnitz war er bis Ende des 20. Jahrhunderts ein regionaler Umschlagplatz für landwirtschaftliche Erzeugnisse, lokale Industrieprodukte und Baustoffe. Für die Anwohner*innen stellte er eine wichtige Verbindung in die regionalen Zentren wie Rochlitz oder Mittweida und in die Großstadt Chemnitz dar. Wie vielerorts setzte auch in Erlau in den 1970er- und 1980er-Jahren ein zunehmender Bedeutungsverlust des Bahnhofs ein. Die abnehmenden Fahrgastzahlen und die Rationalisierung der Bahn führten schließlich dazu, dass das Empfangsgebäude im Jahr 1990 weitgehend außer Betrieb genommen wurde. Drei Wohnungen, welche sich ebenfalls im Gebäude befanden, wurden noch einige Jahre bewohnt. Ab 1999 folgte, nachdem die letzten Mieter*innen der Wohnungen ausgezogen waren, der endgültige Leerstand. Zurück blieb lediglich der 100 Meter nördlich gelegene Bahnhaltepunkt. Das sanierte Bahnhofsgebäude in Erlau Konzept und Umsetzung – „Bürger und Dienstleister Hand in Hand“ Der Wunsch der Gemeinde, das identitätsstiftende Gebäude wieder in einen lebendigen Ort zu verwandeln, war groß. Im Gemeindeblatt wurde vor diesem Hintergrund eine Umfrage veröffentlicht, welche neue Nutzung sich die Erlauer*innen für den ehemaligen Bahnhof vorstellen könnten. Das Ergebnis: einen sozialen Treffpunkt und einen Bürgerbereich. Den entscheidenden Anstoß gab es schließlich im Jahr 2012 durch eine Entwurfsstudie von Architekturstudierenden der Technischen Universität Dresden, welche die Entwicklungsmöglichkeiten des Bahnhofsgebäudes aufzeigte. Initiiert wurde diese von Jana Ahnert, der heutigen Vereinsvorsitzenden des Generationenbahnhof Erlau e.V. und damaligen Mitarbeiterin an der TU Dresden. Nach der öffentlichen Vorstellung des Konzepts mit 100  Teilnehmenden war die Begeisterung unter den Anwesenden groß. Kurz darauf schlossen sich der damalige Bürgermeister Wolfgang Ahnert und einige interessierte Anwohner*innen zu einem Initiativkreis zusammen. Es entwickelte sich eine konkrete Vision für das Gebäude – die Kombination aus medizinischen und gemeinschaftlichen Angeboten, bei der bürgerschaftliches Engagement und professionelle Dienstleistungen unter einem Dach zusammenkommen und sich gegenseitig unterstützen. Mit viel Engagement gelang es der Gemeinde und dem damaligen Bürgermeister im Jahr 2014, das Bahnhofgebäude zu kaufen. Aufgrund der hohen Erhaltungskosten, des geringen Gebäudewerts und des geringen Interesses anderer potenzieller Käufer wurde ein symbolischer Kaufpreis von einem Euro vereinbart. Noch im selben Jahr gründete sich der Verein Generationenbahnhof Erlau e.V., der die Organisation und Netzwerkarbeit für den bürgerschaftlichen Bereich des Generationenbahnhofs bis heute übernimmt. Nach einer sportlichen Planungsphase von weniger als 1,5 Jahren konnte die Sanierung im Januar 2016 beginnen, bei der die Gemeinde als Bauherr fungierte. In enger Abstimmung und guter Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz gelang es, einen Großteil der Außenfassaden sowie etliche historische Elemente wie Türen und Fenster zu erhalten. Mit der Vorstellung, dass sich jede Epoche in der Architektur des Gebäudes widerspiegeln sollte, wurde außerdem ein moderner Anbau aus Fertigbeton mit zusätzlichen Behandlungsräumen für den Zahnarzt erstellt. 2017 erfolgte schließlich die Eröffnung des Generationenbahnhofs. Der Schlüssel für die erfolgreiche Bauphase war die gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Denkmalpflege und Bauaufsichtsbehörde. „Da bin ich mit dem einen oder anderen Becher Kaffee und dem einen oder anderen Stück Kuchen hingefahren, habe das mit denen beraten und dann hat das funktioniert. Es kommt immer darauf an, wie man mit den Leuten umgeht.“ (Wolfgang Ahnert) Das Bahnhofsgebäude nach knapp 15 Jahren Leerstand (Foto: Generationenbahnhof Erlau e.V.) Das Bahnhofsgebäude während der Sanierung 2016 (Foto: Generationenbahnhof Erlau e.V.) Heute befinden sich unter Berücksichtigung des demografischen Wandels eine Seniorentagespflege, ein ambulanter Pflegedienst und eine Zahnarztpraxis in dem Generationenbahnhof. Verbunden wurde dieses professionelle Angebot mit einem ehrenamtlich betriebenen Bürgerbereich, bestehend aus einem Bürgerbüro und einem Bürgersaal als Raum für Bildung, Begegnung, Kultur und Freizeit. Unter dem Motto „Gutes Landesleben in Gemeinschaft“ entstand über die Zeit außerdem eine lange Liste an Aktivitäten wie z. B. Kartenspielrunden, Kreativtreff, Eltern-Kind-Kreis oder Cocktailabende. Die Räume werden darüber hinaus für Vorträge, Workshops oder auch für Ausstellungen genutzt. Auch mit lokalen Vereinen, einer Volkshochschule und weitere externen Akteuren wird zusammengearbeitet. Für den ehemaligen Bürgermeister steht heute fest, die klaren Vorstellungen und die tragbare Nutzungsidee, welche aus dem Ort heraus entwickelt wurden, waren ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Projekt: „Das ist ganz, ganz wichtig, wenn Sie so was machen, dass Sie die Nutzung vorne weg klären.“ (Wolfgang Ahnert) Der Generationenbahnhof als Gemeinschaftsprojekt Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass der Bahnhof von Beginn an ein Gemeinschaftsprojekt war, geprägt von einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommune, Verein, späteren Nutzer*innen und Dienstleister*innen. Die gemeinsame Projektentwicklung war besonders wichtig, damit alle dieselbe Vision teilen. Jana Ahnert erinnert sich insbesondere an die essenzielle Unterstützung der Gemeinde: „Dass die Kommune gesagt hat: ‚Ja, wir gehen das an‘, war eigentlich ein großer Erfolgsfaktor für uns, denn ohne sie hätten wir das niemals stemmen können.“ Einen weiteren Vorteil brachte die multifunktionale Aufstellung des Teams mit Kontakten im ganzen Landkreis. Frederike Bremer, ehemalige Koordinatorin des Bahnhofs, beschreibt, wie wichtig es für die Umsetzung des Projekts war, die verschiedenen Begabungen geschickt zu bündeln und zu verknüpfen. Das Projekt lebt von der Gemeinschaft und einem breiten Netzwerk. Dabei ist es wichtig, ein offener Mensch ohne Berührungsängste zu sein, Kontakte aufzubauen und diese Verbindungen zu pflegen, so Bremer. Das Nutzungskonzept (Abbildung: Generationenbahnhof Erlau e.V.) Auch die Bürger*innen der Gemeinde waren von Anfang an involviert. „Wir haben immer versucht, viel Öffentlichkeitsarbeit zu machen, über das Projekt zu informieren, einzuladen. – Es gab immer die Möglichkeit, mitzudenken, mitzumachen, sich einzubringen, Wünsche]]></description>
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									<h3><strong>Generationenbahnhof Erlau</strong></h3><p>Der Bahnhof der Gemeinde Erlau in Mittelsachsen ist ein klassisches Beispiel für die zahlreichen Stilllegungen von Bahnhofsgebäuden in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Knapp 15 Jahre lang stand das unter Denkmalschutz stehende Ensemble leer und war dem Verfall ausgesetzt. Doch die Gemeinde und die Menschen in Erlau wollten den Verlust des ortsbildprägenden und identitätsstiftenden Gebäudes nicht tatenlos hinnehmen. Das Ergebnis jahrelanger Arbeit kann sich sehen lassen: Der Generationenbahnhof ist heute ein zentraler Treffpunkt und Möglichkeitsort für Erlau.</p><p>Um mehr über diese inspirierende Umnutzung des Bahnhofsgebäudes zu erfahren, haben wir uns auf den Weg in die Region im Mittelsächsischen Hügelland gemacht. Vor Ort haben wir mit einigen engagierten Akteur*innen des Generationenbahnhof Erlau e.V. sowie mit dem damaligen Bürgermeister gesprochen. Gemeinsam haben sie an der neuen Nutzung für das ehemalige Empfangsgebäude gearbeitet und die Idee des Generationenbahnhofs umgesetzt und haben uns von ihren Erfahrungen berichtet.</p><h4><strong>Vom belebten Bahnhof zum Haltepunkt </strong></h4><p>Der Bahnhof Erlau war lange ein belebter Ort in der gleichnamigen Gemeinde. Gelegen an der Eisenbahnstrecke Riesa-Chemnitz war er bis Ende des 20. Jahrhunderts ein regionaler Umschlagplatz für landwirtschaftliche Erzeugnisse, lokale Industrieprodukte und Baustoffe. Für die Anwohner*innen stellte er eine wichtige Verbindung in die regionalen Zentren wie Rochlitz oder Mittweida und in die Großstadt Chemnitz dar.</p><p>Wie vielerorts setzte auch in Erlau in den 1970er- und 1980er-Jahren ein zunehmender Bedeutungsverlust des Bahnhofs ein. Die abnehmenden Fahrgastzahlen und die Rationalisierung der Bahn führten schließlich dazu, dass das Empfangsgebäude im Jahr 1990 weitgehend außer Betrieb genommen wurde. Drei Wohnungen, welche sich ebenfalls im Gebäude befanden, wurden noch einige Jahre bewohnt. Ab 1999 folgte, nachdem die letzten Mieter*innen der Wohnungen ausgezogen waren, der endgültige Leerstand. Zurück blieb lediglich der 100 Meter nördlich gelegene Bahnhaltepunkt.</p>								</div>
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									<h4>Konzept und Umsetzung – „Bürger und Dienstleister Hand in Hand“</h4><p>Der Wunsch der Gemeinde, das identitätsstiftende Gebäude wieder in einen lebendigen Ort zu verwandeln, war groß. Im Gemeindeblatt wurde vor diesem Hintergrund eine Umfrage veröffentlicht, welche neue Nutzung sich die Erlauer*innen für den ehemaligen Bahnhof vorstellen könnten. Das Ergebnis: einen sozialen Treffpunkt und einen Bürgerbereich. Den entscheidenden Anstoß gab es schließlich im Jahr 2012 durch eine Entwurfsstudie von Architekturstudierenden der Technischen Universität Dresden, welche die Entwicklungsmöglichkeiten des Bahnhofsgebäudes aufzeigte. Initiiert wurde diese von Jana Ahnert, der heutigen Vereinsvorsitzenden des Generationenbahnhof Erlau e.V. und damaligen Mitarbeiterin an der TU Dresden. Nach der öffentlichen Vorstellung des Konzepts mit 100  Teilnehmenden war die Begeisterung unter den Anwesenden groß. Kurz darauf schlossen sich der damalige Bürgermeister Wolfgang Ahnert und einige interessierte Anwohner*innen zu einem Initiativkreis zusammen. Es entwickelte sich eine konkrete Vision für das Gebäude – die Kombination aus medizinischen und gemeinschaftlichen Angeboten, bei der bürgerschaftliches Engagement und professionelle Dienstleistungen unter einem Dach zusammenkommen und sich gegenseitig unterstützen.</p>								</div>
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									<p>Mit viel Engagement gelang es der Gemeinde und dem damaligen Bürgermeister im Jahr 2014, das Bahnhofgebäude zu kaufen. Aufgrund der hohen Erhaltungskosten, des geringen Gebäudewerts und des geringen Interesses anderer potenzieller Käufer wurde ein symbolischer Kaufpreis von einem Euro vereinbart.</p><p>Noch im selben Jahr gründete sich der Verein Generationenbahnhof Erlau e.V., der die Organisation und Netzwerkarbeit für den bürgerschaftlichen Bereich des Generationenbahnhofs bis heute übernimmt.</p><p>Nach einer sportlichen Planungsphase von weniger als 1,5 Jahren konnte die Sanierung im Januar 2016 beginnen, bei der die Gemeinde als Bauherr fungierte. In enger Abstimmung und guter Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz gelang es, einen Großteil der Außenfassaden sowie etliche historische Elemente wie Türen und Fenster zu erhalten. Mit der Vorstellung, dass sich jede Epoche in der Architektur des Gebäudes widerspiegeln sollte, wurde außerdem ein moderner Anbau aus Fertigbeton mit zusätzlichen Behandlungsräumen für den Zahnarzt erstellt. 2017 erfolgte schließlich die Eröffnung des Generationenbahnhofs. Der Schlüssel für die erfolgreiche Bauphase war die gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Denkmalpflege und Bauaufsichtsbehörde.</p><p style="text-align: center;"><em>„Da bin ich mit dem einen oder anderen Becher Kaffee <br />und dem einen oder anderen Stück Kuchen hingefahren, <br />habe das mit denen beraten und dann hat das funktioniert. <br />Es kommt immer darauf an, wie man mit den Leuten umgeht.“ <br />(Wolfgang Ahnert)</em></p>								</div>
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									<h4>Der Generationenbahnhof als Gemeinschaftsprojekt</h4><p>Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass der Bahnhof von Beginn an ein Gemeinschaftsprojekt war, geprägt von einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommune, Verein, späteren Nutzer*innen und Dienstleister*innen. Die gemeinsame Projektentwicklung war besonders wichtig, damit alle dieselbe Vision teilen.</p><p>Jana Ahnert erinnert sich insbesondere an die essenzielle Unterstützung der Gemeinde: „Dass die Kommune gesagt hat: ‚Ja, wir gehen das an‘, war eigentlich ein großer Erfolgsfaktor für uns, denn ohne sie hätten wir das niemals stemmen können.“</p><p>Einen weiteren Vorteil brachte die multifunktionale Aufstellung des Teams mit Kontakten im ganzen Landkreis. Frederike Bremer, ehemalige Koordinatorin des Bahnhofs, beschreibt, wie wichtig es für die Umsetzung des Projekts war, die verschiedenen Begabungen geschickt zu bündeln und zu verknüpfen. Das Projekt lebt von der Gemeinschaft und einem breiten Netzwerk. Dabei ist es wichtig, ein offener Mensch ohne Berührungsängste zu sein, Kontakte aufzubauen und diese Verbindungen zu pflegen, so Bremer.</p>								</div>
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									<p>Auch die Bürger*innen der Gemeinde waren von Anfang an involviert.</p><p style="text-align: center;"><em>„Wir haben immer versucht, viel Öffentlichkeitsarbeit zu machen, <br />über das Projekt zu informieren, einzuladen. – <br />Es gab immer die Möglichkeit, mitzudenken, mitzumachen, <br />sich einzubringen, Wünsche zu äußern.“ <br />(Jana Ahnert)</em></p><p>Durch ein transparentes Vorgehen gelang es außerdem, die Leute auch in Phasen des Stillstands zu beruhigen und abzuholen. </p><p style="text-align: center;"><em>„Da wurden die Leute schon unruhig: Geht das überhaupt los? <br />Und so weiter und so fort. Und da haben wir sie durchs Gebäude geführt.“ <br />(Wolfgang Ahnert)</em></p><h4>Hürden und bleibende Herausforderungen</h4><p>Trotz erfolgreicher Projektumsetzung waren insbesondere die Jahre 2020 und 2021 von Hürden und Rückschlägen geprägt. Die Corona-Pandemie und bauliche Mängel am neuen Flachdach zwangen den Generationenbahnhof zu einer Nutzungspause. Zur selben Zeit kündigte der damalige Pflegeanbieter. Mit einem neuen Dach, dem Einzug eines neuen Pflegeanbieters und der Neubesetzung der Koordinatorenstelle im Verein blühte der Bahnhof ein Jahr später wieder auf und konnte erneut zahlreiche Besucher*innen anziehen. </p><p style="text-align: center;"><em>Eine zentrale Herausforderung für den Generationenbahnhof <br />liegt nach wie vor darin, mehr Leute zu erreichen und mit ins Boot zu holen.<br />„Am Ende ist es ein relativ kleiner Kreis.“ <br />(Jana Ahnert)</em></p><p>Auch die Bekanntmachung neuer Angebote ist eine Hürde für den ländlich gelegenen Treffpunkt. Jana Ahnert beschreibt, wie zeitaufwändig und anstrengend es ist, den Gedanken in die verschiedenen Ortsteile zu tragen. In einigen Gemeindeteilen wird der Mehrwert des Projektes noch nicht gesehen. Hinzukommen auch einige Skeptiker.</p><p style="text-align: center;"><em>„Ich habe mir das am Anfang völlig blauäugig viel einfacher vorgestellt. <br />Ich habe gedacht: Na, man macht mal Informationsveranstaltungen <br />und schreibt was in die Zeitung und dann haben das alle verstanden. <br />Aber das war eben nicht so.“ <br />(Jana Ahnert)</em></p>								</div>
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									<h4>Finanzierung zwischen <br />Förderung und Ehrenamt</h4><p>Die unterschiedlichen Förderprogramme und die finanzielle Unterstützung der Gemeinde waren eine essenzielle Grundlage für das zwei Millionen Euro schwere Projekt. Die Baukostenfinanzierung konnte durch die Rücklagen der Gemeinde, einen aufgenommenen Kredit und eine LEADER-Förderung in Höhe von 700.000 Euro gestemmt werden. Grund für die hohe LEADER-Fördersumme war die Aufteilung des Projekts in fünf verschiedene Förderanträge.</p><p>Für die weitere Projektentwicklung erhielt der Verein unter anderem Fördergelder aus den Programmen „Neulandgewinner”, „Regionalität und Mehrfunktionshäuser” im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) und LEADER. Mithilfe dieser Fördermittel konnten die Personalkosten für die Bahnhofskoordination im Bürgerbereich durch eine Teilzeitstelle zeitweilig finanziert werden.</p><p>Jana Ahnert weist jedoch auch auf Hürden hin, mit denen Vereine im Kontext der Fördermittelvergabe konfrontiert sind. Dazu gehört zum einen der Eigenanteil, zum anderen die Vorfinanzierung, die die Vereine oft nicht erbringen können.</p><p style="text-align: center;"><em>„Vereine scheitern an den Eigenanteilen, <br />mitunter auch, wenn der nur gering ist. <br />Da wäres gut, wenn Eigenanteil auch in Form <br />von Eigenleistung eingebracht werden kann.“ <br />(Jana Ahnert)</em></p><p>Hinzu kommt, dass Förderprogramme generell seltener in personelle Ressourcen investieren. Das stellt den Verein bei seiner fortlaufenden Arbeit vor große Herausforderungen. Nachdem die Förderung der hauptamtlichen Koordinatorenstelle Ende 2024 ausgelaufen ist, wird der Bürgerbereich rein ehrenamtlich betrieben. In der Folge musste das Angebot an Veranstaltungen und Aktionen reduziert und das Bürgerbüro geschlossen werden.</p><p>Die Kommune übernimmt die Betriebskosten und refinanziert einen Teil der laufenden Kosten durch private Vermietungen. Aufgrund der geringen Mitgliedsbeiträge und Eintrittspreise für Veranstaltungen kann der Verein kaum Einnahmen erzielen, sodass die ehrenamtliche Arbeit und Spenden weiterhin wichtige Säulen für seine Arbeit bilden.</p><p style="text-align: center;"><em>„Gutes Leben im ländlichen Raum, Förderung der Gemeinschaft <br />generiert keine Einnahmen. Und wenn man hier einen Vortrag macht <br />und zehn Euro Eintritt nimmt, dann kommt keiner. <br />Also was ist gutes Leben im ländlichen Raum wert?“<br />(Jana Ahnert)</em></p>								</div>
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									<h5><strong>Sachsen</strong></h5><p>Um mehr über die Region dieser Bereisung zu erfahren hier klicken.</p>								</div>
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		<title>Neues Leben auf altem Grund – wie erst drei, jetzt vier, Initiator*innen das Alte Postgelände in Strausberg in ein Kultur- und Wohnquartier verwandeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:53:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Neues Leben auf altem Grund Wie erst drei, jetzt vier, Initiator*innen das Alte Postgelände in Strausberg in ein Kultur- und Wohnquartier verwandeln Das ehemalige Postgelände in Strausberg hat eine bewegte Geschichte und bietet mit seinen rund 25 Hektar Wald sowie fünf Hektar bebauter Fläche enormes Entwicklungspotenzial. Auch die Stadt selbst blickt auf eine lange militärische Vergangenheit zurück. Seit dem 18. Jahrhundert Garnisonsstadt und zu DDR-Zeiten Sitz des Verteidigungsministeriums, spiegelt sich diese Historie auch auf dem Gelände wider. Auf den ersten Blick wirkt das Areal eher unscheinbar: ein Plattenbau im Zentrum, einst Büro- und Verwaltungstrakt und heute unter Denkmalschutz, dazu ein paar kleinere Gebäude und Hallen. Doch das eigentlich Beeindruckende verbirgt sich unter der Erde: Mit einer Fläche von 8.500 Quadratmetern auf mehreren Ebenen erstreckt sich hier die einst größte Nachrichtenbunkeranlage der DDR, die sogenannte Nachrichtenzentrale-2. Nach der Wiedervereinigung ging das Areal über die Deutsche Post an die Deutsche Telekom AG. Die Initiator*innen Matthias Merkle, Antje Borchardt, Mona el Gammal und Melanie Seeland vor dem ehemaligen Pförtnerhäuschen – der heutigen Schmorpost – des alten Postgeländes „Wir haben das Gelände nicht gesucht – es hat uns gefunden.“(Matthias Merkle) Im Jahr 2010 übernahm Matthias Merkle das Gelände, inklusive aller Gebäude, Waldflächen und des Bunkers. Ursprünglich war das Ziel, die große Waldfläche zu erhalten – doch schon bald entwickelte sich daraus eine Vision für ein nachhaltiges Wohn- und Kulturquartier. Gemeinsam mit Melanie Seeland und Antje Borchardt nahm Merkle das Projekt in Angriff. Als ein anderer Käufer absprang, ergriffen sie die Chance und begannen, den Ort Schritt für Schritt neu zu gestalten. Wer heute über das alte Postgelände am Rande von Strausberg spaziert, spürt sofort: Hier entsteht etwas Neues – und doch ruht über allem eine Geschichte. Zwischen alten Hallen, mächtigen Kiefern und den Relikten des Kalten Krieges formt sich seit einigen Jahren ein besonderer Ort. Strausberg, ein Mittelzentrum östlich von Berlin, war lange Zeit von militärischer Nutzung geprägt. Doch nach der Wiedervereinigung fielen zahlreiche Flächen brach, während kulturelles Leben vor allem im nahegelegenen Berlin stattfand. Genau das wollten die drei Initiator*innen ändern. Sie sahen die Chance, einen Freiraum zu schaffen – einen Raum für Kunst, Handwerk und Nachbarschaft. Mit Theateraufführungen, Ausstellungen und einer Gaststätte gelang es ihnen, erste Brücken zu schlagen. Das Theater auf dem Gelände wurde zu einem Ort des Dialogs – für Künstler*innen, Handwerker*innen, Familien, alteingesessene Strausberger und neugierige Besucher. Aus einem Gelände mit schwerer Vergangenheit wächst so Schritt für Schritt ein lebendiger Ort für die Zukunft. Mit Hartnäckigkeit, Engagement und einer Idee – aus gemeinsamer Arbeit wächst ein Ort für alle 2017 eröffnet das Theater; parallel wächst die Holzwerkstatt, später die Gastronomie Schmorpost. Und aus der Nutzung heraus bildet sich eine Wohnungsgenossenschaft für das große Bestandsgebäude. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Helle, hohe Räume, günstige Mieten – laut Matthias Merkle etwa fünf Euro warm, für mindestens 25 Jahre abgesichert. Die Entscheidung gegen chic und für eine Öffnung für Personen von außen war bewusst: „Wenn Neubau später teurer wird, brauchst Du Orte, die sozial durchlässig bleiben.“ Die Öffnung war jedoch teilweise auch aus der Not heraus geboren und der drängenden Zeit geschuldet, das ehemalige Büro- und Verwaltungsgebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Alle Personen und Vereine, die heute in dem Gebäude vorzufinden sind, wurden mit ihrem Einzug Teil der Genossenschaft. „Wir hatten gehofft, eine Gruppe zu finden, die das Haus übernimmt. Stattdessen haben wir mit Nutzer*innen die Genossenschaft gegründet.“(Matthias Merkle) Strukturell steht das Vorhaben auf drei Füßen: eine gemeinnützige UG für das Theater, eine GmbH für Gastronomie und Holzwirtschaft, eine Besitzgesellschaft für die Immobilienentwicklung. „Die Bank will Gewährleistung, Versicherungen, klare Kostenträger – das ist richtig“, erklärt Merkle. „Kulturförderung [für das Theater] kommt vom Land, etwas vom Bund, „von der Stadt nur sehr wenig“. Der Rest wird erwirtschaftet: durch Genossenschaftsmieten, Gastronomie, Holzwirtschaft – und jahrelange Eigenleistung. „Als die Schmorpost endlich genehmigt war, standen wir selbst in der Küche und am Tresen“, sagt Merkle. „Zwei Jahre lang, bis wir Löhne tragen konnten.“ „Förderungen bringen Netzwerke und Legitimation. Es hätte uns früher Integrität verliehen, die wir dann mühsam nachweisen mussten.“(Matthias Merkle) Dass viele klassische Förderprogramme wie LEADER oder die Städtebauförderung nicht passten, kostete nicht nur Geld, sondern auch Hebel. Laut Merkle lebt das Projekt von Zeit, die niemand bezahlt und von einer Hartnäckigkeit, die man nicht planen kann. In den Leerzeiten wurde der Wald gepflegt, der Bunkerbereich ausgelichtet, Wege angelegt – keine großen Gesten, aber sichtbare Zeichen für Menschen, die spazieren gehen und beiläufig zu Nutzer*innen werden. So entsteht auch eine Art von Bindung, die nicht durch Pläne, sondern durch Benutzbarkeit entsteht. „Ohne Ehrenamt geht es nicht, aber es bräuchte mehr Würdigung dafür.“ (Melanie Seeland) Ein Ort im Wandel – das alte Postgelände wird zum lebendigen Kultur- und Wohnquartier Am Eingang des Geländes passiert man die alte Pforte, in der sich seit Ende 2021 eine Gastwirtschaft, die bereits erwähnte Schmorpost, befindet. Die Gastronomie stellt einen der bereits abgeschlossenen Entwicklungsschritte dar. Die Eröffnung war aber nicht nur für die Initiator*innen ein wichtiger Meilenstein. Sie sorgt auch für Außenwirkung und lockt Menschen aus dem Ort auf das alte Postgelände. Finanziert und umgenutzt wurde die Schmorpost aus Eigenmitteln bzw. mit Eigenleistung. Die Innenausstattung ist aus dem eigenen Holz und wurde größtenteils in der Waldwirtschafterei gefertigt. Bestuhlung und andere Teile der Einrichtung sind gebraucht und werden hier nun weiterverwendet. Zur Schmorpost gehört auch ein Biergarten für die sonnigen Tage. Die Schmorpost auf dem alten Postgelände: Von außen ist der Charme des Ehemaligen Pfortengebäudes erhalten geblieben, angrenzend befindet sich der Biergarten &#8230; &#8230; und im Innenraum wurde die Ausstattung zum größten Teil selbst aus dem eigenen Holz gefertigt In einer der alten Hallen wurde ein Theater eingerichtet, die „Die Andere Welt Bühne“, die das kulturelle Angebot der Region erweitert. Mit der Veranstaltung von Workshops sowie Angebote für Kinder und Jugendliche haben die Initiator*innen zudem einen gesellschaftlichen Auftrag angenommen. Hierfür geht Melanie Seeland, die für den Betrieb des Theaters verantwortlich ist, Kooperationen mit Kindergärten und Schulen der Stadt ein und schafft Angebote für interessierte Bürger*innen. Den Bau der Innenausstattung übernahmen die Initiator*innen selbst. In der Waldwirtschafterei fertigten sie beispielsweise die]]></description>
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									<h3><strong>Neues Leben auf altem Grund</strong></h3><h4><strong>Wie erst drei, jetzt vier, Initiator*innen das Alte Postgelände in Strausberg in ein Kultur- und Wohnquartier verwandeln</strong></h4><p>Das ehemalige Postgelände in Strausberg hat eine bewegte Geschichte und bietet mit seinen rund 25 Hektar Wald sowie fünf Hektar bebauter Fläche enormes Entwicklungspotenzial. Auch die Stadt selbst blickt auf eine lange militärische Vergangenheit zurück. Seit dem 18. Jahrhundert Garnisonsstadt und zu DDR-Zeiten Sitz des Verteidigungsministeriums, spiegelt sich diese Historie auch auf dem Gelände wider. Auf den ersten Blick wirkt das Areal eher unscheinbar: ein Plattenbau im Zentrum, einst Büro- und Verwaltungstrakt und heute unter Denkmalschutz, dazu ein paar kleinere Gebäude und Hallen. Doch das eigentlich Beeindruckende verbirgt sich unter der Erde: Mit einer Fläche von 8.500 Quadratmetern auf mehreren Ebenen erstreckt sich hier die einst größte Nachrichtenbunkeranlage der DDR, die sogenannte Nachrichtenzentrale-2. Nach der Wiedervereinigung ging das Areal über die Deutsche Post an die Deutsche Telekom AG.</p>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><em>„Wir haben das Gelände nicht gesucht – es hat uns gefunden.“<br />(</em><em>Matthias Merkle)</em></p><p>Im Jahr 2010 übernahm Matthias Merkle das Gelände, inklusive aller Gebäude, Waldflächen und des Bunkers. Ursprünglich war das Ziel, die große Waldfläche zu erhalten – doch schon bald entwickelte sich daraus eine Vision für ein nachhaltiges Wohn- und Kulturquartier. Gemeinsam mit Melanie Seeland und Antje Borchardt nahm Merkle das Projekt in Angriff. Als ein anderer Käufer absprang, ergriffen sie die Chance und begannen, den Ort Schritt für Schritt neu zu gestalten.</p><p>Wer heute über das alte Postgelände am Rande von Strausberg spaziert, spürt sofort: Hier entsteht etwas Neues – und doch ruht über allem eine Geschichte. Zwischen alten Hallen, mächtigen Kiefern und den Relikten des Kalten Krieges formt sich seit einigen Jahren ein besonderer Ort. Strausberg, ein Mittelzentrum östlich von Berlin, war lange Zeit von militärischer Nutzung geprägt. Doch nach der Wiedervereinigung fielen zahlreiche Flächen brach, während kulturelles Leben vor allem im nahegelegenen Berlin stattfand. Genau das wollten die drei Initiator*innen ändern. Sie sahen die Chance, einen Freiraum zu schaffen – einen Raum für Kunst, Handwerk und Nachbarschaft.</p><p>Mit Theateraufführungen, Ausstellungen und einer Gaststätte gelang es ihnen, erste Brücken zu schlagen. Das Theater auf dem Gelände wurde zu einem Ort des Dialogs – für Künstler*innen, Handwerker*innen, Familien, alteingesessene Strausberger und neugierige Besucher. Aus einem Gelände mit schwerer Vergangenheit wächst so Schritt für Schritt ein lebendiger Ort für die Zukunft.</p><h4>Mit Hartnäckigkeit, Engagement und einer Idee – aus gemeinsamer Arbeit wächst ein Ort für alle</h4><p>2017 eröffnet das Theater; parallel wächst die Holzwerkstatt, später die Gastronomie Schmorpost. Und aus der Nutzung heraus bildet sich eine Wohnungsgenossenschaft für das große Bestandsgebäude. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Helle, hohe Räume, günstige Mieten – laut Matthias Merkle etwa fünf Euro warm, für mindestens 25 Jahre abgesichert. Die Entscheidung gegen chic und für eine Öffnung für Personen von außen war bewusst: „Wenn Neubau später teurer wird, brauchst Du Orte, die sozial durchlässig bleiben.“ Die Öffnung war jedoch teilweise auch aus der Not heraus geboren und der drängenden Zeit geschuldet, das ehemalige Büro- und Verwaltungsgebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Alle Personen und Vereine, die heute in dem Gebäude vorzufinden sind, wurden mit ihrem Einzug Teil der Genossenschaft.</p>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><em>„Wir hatten gehofft, eine Gruppe zu finden, die das Haus übernimmt. <br />Stattdessen haben wir mit Nutzer*innen die Genossenschaft gegründet.“<br /></em><em>(Matthias Merkle)</em></p><p>Strukturell steht das Vorhaben auf drei Füßen: eine gemeinnützige UG für das Theater, eine GmbH für Gastronomie und Holzwirtschaft, eine Besitzgesellschaft für die Immobilienentwicklung. „Die Bank will Gewährleistung, Versicherungen, klare Kostenträger – das ist richtig“, erklärt Merkle. „Kulturförderung [für das Theater] kommt vom Land, etwas vom Bund, „von der Stadt nur sehr wenig“. Der Rest wird erwirtschaftet: durch Genossenschaftsmieten, Gastronomie, Holzwirtschaft – und jahrelange Eigenleistung. „Als die Schmorpost endlich genehmigt war, standen wir selbst in der Küche und am Tresen“, sagt Merkle. „Zwei Jahre lang, bis wir Löhne tragen konnten.“</p><p style="text-align: center;"><em>„Förderungen bringen Netzwerke und Legitimation. <br />Es hätte uns früher Integrität verliehen, die wir dann mühsam nachweisen mussten.“<br />(Matthias Merkle)</em></p><p>Dass viele klassische Förderprogramme wie LEADER oder die Städtebauförderung nicht passten, kostete nicht nur Geld, sondern auch Hebel. Laut Merkle lebt das Projekt von Zeit, die niemand bezahlt und von einer Hartnäckigkeit, die man nicht planen kann. In den Leerzeiten wurde der Wald gepflegt, der Bunkerbereich ausgelichtet, Wege angelegt – keine großen Gesten, aber sichtbare Zeichen für Menschen, die spazieren gehen und beiläufig zu Nutzer*innen werden. So entsteht auch eine Art von Bindung, die nicht durch Pläne, sondern durch Benutzbarkeit entsteht.</p><p style="text-align: center;"><em>„Ohne Ehrenamt geht es nicht, <br />aber es bräuchte mehr Würdigung dafür.“ <br />(</em><em>Melanie Seeland)</em></p><h4>Ein Ort im Wandel – das alte Postgelände wird zum lebendigen Kultur- und Wohnquartier</h4><p>Am Eingang des Geländes passiert man die alte Pforte, in der sich seit Ende 2021 eine Gastwirtschaft, die bereits erwähnte Schmorpost, befindet. Die Gastronomie stellt einen der bereits abgeschlossenen Entwicklungsschritte dar. Die Eröffnung war aber nicht nur für die Initiator*innen ein wichtiger Meilenstein. Sie sorgt auch für Außenwirkung und lockt Menschen aus dem Ort auf das alte Postgelände.</p><p>Finanziert und umgenutzt wurde die Schmorpost aus Eigenmitteln bzw. mit Eigenleistung. Die Innenausstattung ist aus dem eigenen Holz und wurde größtenteils in der Waldwirtschafterei gefertigt. Bestuhlung und andere Teile der Einrichtung sind gebraucht und werden hier nun weiterverwendet. Zur Schmorpost gehört auch ein Biergarten für die sonnigen Tage.</p>								</div>
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										</figure>
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									<p>In einer der alten Hallen wurde ein Theater eingerichtet, die „Die Andere Welt Bühne“, die das kulturelle Angebot der Region erweitert. Mit der Veranstaltung von Workshops sowie Angebote für Kinder und Jugendliche haben die Initiator*innen zudem einen gesellschaftlichen Auftrag angenommen. Hierfür geht Melanie Seeland, die für den Betrieb des Theaters verantwortlich ist, Kooperationen mit Kindergärten und Schulen der Stadt ein und schafft Angebote für interessierte Bürger*innen.</p><p>Den Bau der Innenausstattung übernahmen die Initiator*innen selbst. In der Waldwirtschafterei fertigten sie beispielsweise die aufwendigen Bühnenelemente. Die Bestuhlung und Teile der Technik wurden von befreundete Berliner Theatern gestiftet, die damit einen wichtigen Beitrag für die Eröffnung des Theaterbetriebs leisteten. Neben den erbrachten Eigenleistungen trägt sich „Die Andere Welt Bühne“ über Förderungen des Landes Brandenburg – insbesondere durch die Kulturförderung. Und der Erfolg bestätigt die Bemühungen und motiviert die Betreiber*innen. Das Theater lockt neben den Menschen aus der Region auch Publikum aus dem nahliegenden Berlin nach Strausberg.</p><p>In einer anderen Halle auf dem alten Postgelände befindet sich die besagte Waldwirtschafterei. Die Holzwerkstatt stellt einen wesentlichen und wichtigen Bestandteil des Vorhabens dar. Hier werden neben Auftragsarbeiten insbesondere die Ausstattungen für den eigenen Gebrauch – wie Bühnenelemente für das Theater oder die Innenausstattung für die Schmorpost – sowie die Elemente für die Häuser für das „Wohnen am Waldrand“ gefertigt.</p>								</div>
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									<p>Der Aufbau der Werkstatt sowie die Anschaffung von Maschinen und des eigenen mobilen Sägewerks – das sich an einer anderen Stelle auf dem Gelände im Einsatz befindet und die gefällten Bäume zu Bauholz verarbeitet – wurden mit eigenen Mitteln finanziert. Anschaffungs- und Betriebskosten können zum Teil durch Auftragsarbeiten und durch den Aufbau des Wohnquartiers sowie dessen Einnahmen gedeckt werden.</p><p>Auf dem Gelände entsteht zusätzlich zu dem kulturellen und gastronomischen Angebot ein kleines nachhaltiges Wohnquartier, welches zukünftig noch erweitert werden könnte. Der Nachhaltigkeitsaspekt ergibt sich aus der Art und Weise des Hausbaus. Es handelt sich um Holzhäuser, deren Bau einem ressourcenschonenden, kreislauforientierten Ansatz folgt. Fenster werden nachgenutzt; das Holz stammt vom eigenen Gelände ohne nennenswerte Transportwege und wird vor Ort verarbeitet. Außerdem stehen die Neubauten auf Punktfundamenten, für welche nur geringe Mengen Beton benötigt werden. Zudem lässt die Bauweise den kompletten Rückbau der Häuser zu.</p><p>Die Finanzierung des Projekts „Wohnen am Waldrand“ setzt sich aus Eigenmitteln aus der laufenden Kreditfinanzierung und den bereits geleisteten Zahlungen von Genossenschaftsanteilen zukünftiger Bewohner*innen zusammen. Das erste Haus wird bereits bewohnt und das zweite steht kurz vor dem Bezug. Weitere Häuser befinden sich im Bau, sind zum Teil bereits verkauft oder warten auf Bewohner*innen. Potenzielle Nutzer*innen steigen demnach nach einem genossenschaftlichen Modell, mit ihren persönlichen finanziellen Mitteln, in das Vorhaben ein, werden dadurch Miteigentümer*innen aller Häuser und mieten ihr eigenes Haus bzw. ihre eigene Wohnung.</p>								</div>
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										</figure>
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										</figure>
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									<p>Für die Zukunft sind auf dem alten Postgelände noch weitere Projekte geplant. Beispielsweise soll ein Atelier-Haus auf einer freien Fläche erbaut werden, und zwar in Form eines Holzskelettbaus mit integrierten Seecontainern, betrieben mit Geothermie und Photovoltaik. Inspiriert von Berliner Fabriketagen der 1980/90er Jahre bietet das Gebäude flexible Atelierwohnungen (40–160 qm), Coworking-Räume, Gästezimmer sowie einen Seminarraum. Das Projekt richtet sich vor allem an Künstler*innen, Kollektive und kreative Wohnformen. Coworking-Räume und Gästezimmer werden auch befristet nutzbar sein. Das Ziel ist ein lebendiger, dynamischer Ort mit einer Kombination aus wechselnder und bleibender Gemeinschaft.</p>								</div>
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									<p>Darüber hinaus sollen in Zukunft weitere Projekte angegangen und umgesetzt werden. Für die nahe Zukunft soll dies mit den Wissensspeicher – oder einfach nur SPEICHER – geschehen. Dieser hat bereits seine Türen für Interessierte geöffnet und wartet derzeit auf seine Wiedereröffnung. Es handelt sich hierbei um ein Bildungsprojekt zur Wissensvermittlung für eine nachhaltige und gerechte Gestaltung der Welt und seiner Gesellschaft. Der Wissensspeicher richtet sich an jeden interessierten Menschen, da aus der Sicht der Initiator*innen des Projekts ein Wandel der Welt zu einer besseren nur zusammen gelingt. Auf dem alten Postgelände findet der SPEICHER einen festen Platz und wird durch die Initiatorin Mona el Gammal betreut. Zusätzlich zum SPEICHER ist eine langfristige Nutzung des Bunkers als Kulturbunker und Museum geplant. Dabei handelt es sich momentan noch eher um einen Wunsch, als um eine konkrete Planung, aber erste Überlegungen und ein reger Austausch mit dem Verein „Orte der Geschichte“ – der sich bereits 2012 mit dem Ziel, den Bunker zu einem außerschulischen Lern- und Bildungsort zu entwickeln, gegründet – finden bereits statt.</p>								</div>
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									<h4>Förderlücken und Verwaltungschaos – wie Bürokratie kulturelle Transformation verlangsamt</h4><p>Nach Aussage der Initiator*innen bestand die größte Hürde in einer Verwaltung, die politisch Gewolltes administrativ ausbremste. Der Bebauungsplan war 2022 beschlossen, aber monatelang nicht veröffentlicht. Was formal als „vereinfachtes“ Verfahren vorgesehen war, wurde de facto zum „Normalgang“ mit extralangen Genehmigungsschleifen. Fristen, die rechtlich klar sind, gerieten zu dehnbaren Empfehlungen, Akten waren unvollständig, Gespräche blieben mündlich und damit unverbindlich.</p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="1242" height="689" src="https://leerstand-aktivieren.de/wp-content/uploads/06_Bunker.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-25644" alt="" srcset="https://leerstand-aktivieren.de/wp-content/uploads/06_Bunker.jpg 1242w, https://leerstand-aktivieren.de/wp-content/uploads/06_Bunker-900x499.jpg 900w, https://leerstand-aktivieren.de/wp-content/uploads/06_Bunker-768x426.jpg 768w" sizes="(max-width: 1242px) 100vw, 1242px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">  Etwas unscheinbar versteckt sich der Eingang zum größten Bunker der ehemaligen DDR in einer Halle auf dem alten Postgelände.</figcaption>
										</figure>
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									<p style="text-align: center;"><em>„Du fängst an, an der Rechtsstaatlichkeit des Alltags zu zweifeln, <br />weil Dir niemand etwas Schriftliches gibt und mündlich <br />Gesagtes am nächsten Tag nicht mehr gilt.“<br />(Matthias Merkle)</em></p><p>Zu dieser Trägheit kam ein institutionelles Ping-Pong zwischen Stadt und Landkreis. Die Stadt verwies auf den Kreis als Genehmigungsbehörde, der Kreis wiederum auf negative Stellungnahmen der Stadt. „Verantwortlich war am Ende niemand“, sagt Melanie Seeland. Dass Verträge Jahre später von neuem Personal „neu interpretiert“ wurden, verschärfte die Lage. Der Rechtsweg stand theoretisch offen, praktisch aber war er kaum gangbar, weil Verwaltungsgerichte überlastet sind.</p><p style="text-align: center;"><em>„Da wird der Schwarze Peter hin- und hergeschoben, <br />bis Zeit die Entscheidung ersetzt</em><strong><em>. <br /></em></strong><em>Der einzig wirksame Hebel ist so langsam, <br />dass er für lebendige Projekte faktisch nicht existiert.“ <br />(</em><em>Matthias Merkle)</em></p><p>Die Verschleppung hatte einen Preis, der sich in Mieten und Betriebskosten niederschlägt. Auch das Theater, die Gastronomie und die Werkstatt spürten die Verzögerung unmittelbar: Ein vorgesehener Küchenchef sprang ab, weil die Genehmigung nicht kam. Am Ende kochten die Initiator*innen zwei Jahre lang selbst, um den Laden überhaupt öffnen und Personal finanzieren zu können. Durch die Sanierung in Eigenleistung wurde der Betrieb am alten Postgelände aufrechterhalten, während die finanziellen Puffer eigentlich schon längst aufgebraucht waren. Um das Projekt am Leben zu halten, wurde die Holzwerkstatt zur „Überbrückungsökonomie“: Die Fertigung von Geräten für Spielplätze und Möbel lieferte die notwendigen Mittel, um Planungskosten zu tragen und gleichzeitig Wissen aufzubauen. Dass die Schmorpost ausgerechnet in der Corona-Zeit eröffnete, führte jedoch zu neuen Herausforderungen: Preissteigerungen, unsichere Nachfrage, dazu die lokale Gewohnheit, nach 19 Uhr nicht mehr essen zu gehen.</p><p style="text-align: center;"><em>„Zuerst kam um diese Uhrzeit niemand, <br />bis die Leute merkten: Um 20 Uhr essen geht ja doch. <br />Veränderung ist eine geduldige Kulturtechnik.“ <br />(</em><em>Matthias Merkle)</em></p><p>Eine weitere systemische Hürde betrifft die Förderprogrammatik: Das Gebiet des alten Postgeländes kommt weder für die klassischen Programme der Städtebauförderung noch für die LEADER-Förderung in Frage. Damit fehlten nicht nur Zuschüsse, sondern auch die Netzwerke sowie die „weiche“ Legitimation, die solche Förderungen gegenüber Verwaltungen erzeugen. Förderungen sind dabei mehr als nur finanzielle Mittel, sie haben eine Hebelwirkung und stellen gewissermaßen eine Art Schutzschild dar. Stattdessen trug die Konstruktion aus gemeinnütziger UG (Theater), GmbH (Gastronomie/Holzwirtschaft) und Besitzgesellschaft (Immobilien) die Finanzierung – kompliziert, aber belastbar. Kulturförderung vom Land Brandenburg sowie kleinere Bundesmittel halfen, während von der Stadt Strausberg eher wenig kam. Den Rest leisteten Ehrenamt, Privatdarlehen aus dem Umfeld der Initiator*innen und ein „dickes Fell“. Die gesellschaftliche Würdigung des Engagements blieb zunächst überschaubar, obwohl gerade diese unbezahlte Zeit das Projekt trug: Wald pflegen, Bunkerbereich auslichten, Wege anlegen, Veranstaltungen durchführen, Publikum langsam gewinnen.</p>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><em>„Wir sind keine guten Netzwerker – wir arbeiten.“ <br />(</em><em>Matthias Merkle)</em></p><p>Hinderlich war nicht nur, was entschieden wurde, sondern auch wie: Fehlende Kommunikation, fehlende Verbindlichkeit, fehlende Zuständigkeit. Antworten auf wesentliche Fragen blieben vage oder gänzlich aus. Selbst kreative, reversible Bauweisen – modular, im Zweifelsfall versetz- oder sogar rückbaubar – änderten am Grundtempo der formalen Prozesse wenig. Bekannte Netzwerke wie das „Netzwerk Zukunftsorte“ halfen sichtbar zu bleiben, ersetzten das tägliche Tun jedoch nicht.</p><h4>Transformation eines Ortes: Vom Postgelände mit Geschichte zum Zukunftsquartier</h4><p>Das ehemalige Postgelände in Strausberg zeigt beispielhaft, wie Orte mit schwerer Geschichte in lebendige Zukunftsräume verwandelt werden können. Was als Vision einiger weniger begann, hat sich durch Hartnäckigkeit, gemeinschaftliches Engagement und kreative Nutzung zu einem wachsenden Kultur- und Wohnquartier entwickelt. Theater, Holzwerkstatt, Gastronomie und Wohnprojekte bilden heute ein stabiles Fundament, das nicht nur kulturelle Vielfalt ermöglicht, sondern auch sozialen Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung fördert. Trotz massiver bürokratischer Hürden und fehlender Förderstrukturen ist es den Initiator*innen dank jahrelanger Eigenleistung gelungen, einen offenen Raum zu schaffen, der Menschen zusammenbringt und neue Perspektiven eröffnet. Der Umbau der Schmorpost, die Etablierung der „Andere Welt Bühne“ und die ersten ökologischen Wohnhäuser zeigen, dass Transformation von unten gelingen kann – wenn Ausdauer, Gemeinschaftssinn und ein klarer Gestaltungswille zusammenkommen.</p><p>In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie sich das Gelände weiterentwickelt: Geplant sind Atelier-Häuser, Coworking-Bereiche, Bildungsprojekte sowie die kulturelle Erschließung des Bunkers. Damit wächst der Ort nicht nur baulich, sondern auch in seiner gesellschaftlichen Bedeutung – als Labor für neue Formen des Zusammenlebens, des nachhaltigen Bauens und der gemeinschaftlichen Nutzung von Raum.</p><p style="text-align: center;"><em>„Wir glauben an diesen Ort. Er ist ein kultureller Farbklecks <br />in einer Region, die genau das braucht. <br />Wenn wir hier Menschen zusammenbringen – <br />zum Reden, Denken, Feiern –, dann ist das <br />die beste Stadtentwicklung, die es geben kann.“ <br />(</em><em>Matthias Merkle)</em></p><p>Das Projekt auf dem alten Postgelände beweist, dass kulturelle und soziale Transformation nicht von oben verordnet werden muss. Sie kann entstehen, wenn Menschen Freiräume mutig gestalten, Verantwortung übernehmen und sich nicht von Hürden entmutigen lassen. Aus einem verlassenen Areal ist ein lebendiger Ort entstanden, der Geschichte bewahrt und Zukunft gestaltet – ein Impuls, der weit über Strausberg hinaus Strahlkraft entfalten kann.</p>								</div>
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									<h5>Brandenburg</h5><p>Um mehr über die Region dieser Bereisung zu erfahren hier klicken.</p>								</div>
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		<title>Speicher III</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/leader-foerderung/speicher-iii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge/Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[LEADER-Förderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Speicher III  Kurzbeschreibung Um den alten Speicher mitten in Havixbeck-Hohenholte zu einem generell für die Öffentlichkeit verfügbaren Ort zu machen, hat der Hohenholter Kunst- und Kulturverein mit dem Umbau des Speichers begonnen. Seit der Fertigstellung ist nun ein Dreiklang im Gebäude eingekehrt, welcher aus den Bereichen „Kunst &#38; Kultur“, dem Café sowie einem Coworking Space besteht. Während die kulturelle Seite des Speichers die verschiedensten Angebote, von kleinen Konzerten bis hin zu Vorlesungen, abdeckt, kann man im Café bei Kuchen, Kaffee, Bier und Herzhaftem die Seele baumeln lassen. Diese Ruhe des Cafés soll sich auch auf den Coworking Space übertragen. Wer einen Ort fürs entspannte Arbeiten in gemütlicher Atmosphäre sucht, kann dort fündig werden. Gebäudetyp                                        Ehemalige Gaststätte Nutzungskategorien Gastronomie, Arbeiten, Coworking, Kunst, Kultur, Begegnung, soziale Teilhabe Finanzierung LEADER, Stiftung Kunst und Kultur Münsterland, Eigenmittel Beteiligte Akteure Hohenholter Kunst- und Kulturverein e.V. Ort und Landkreis (Bundesland) Havixbeck-Hohenholte, Landkreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) Bildquelle: Website Kontakt Kunst- und Kulturverein Hohenholte e.V.Zur Aabrücke 248329 Havixbeck-Hohenholtepost@speicher3.com Link www.speicher3.com]]></description>
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									<h3>Speicher III </h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Um den alten Speicher mitten in Havixbeck-Hohenholte zu einem generell für die Öffentlichkeit verfügbaren Ort zu machen, hat der Hohenholter Kunst- und Kulturverein mit dem Umbau des Speichers begonnen. Seit der Fertigstellung ist nun ein Dreiklang im Gebäude eingekehrt, welcher aus den Bereichen „Kunst &amp; Kultur“, dem Café sowie einem Coworking Space besteht. Während die kulturelle Seite des Speichers die verschiedensten Angebote, von kleinen Konzerten bis hin zu Vorlesungen, abdeckt, kann man im Café bei Kuchen, Kaffee, Bier und Herzhaftem die Seele baumeln lassen. Diese Ruhe des Cafés soll sich auch auf den Coworking Space übertragen. Wer einen Ort fürs entspannte Arbeiten in gemütlicher Atmosphäre sucht, kann dort fündig werden.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Ehemalige Gaststätte</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Gastronomie, Arbeiten, Coworking, Kunst, Kultur, Begegnung, soziale Teilhabe</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>LEADER, Stiftung Kunst und Kultur Münsterland, Eigenmittel</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Hohenholter Kunst- und Kulturverein e.V.</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Havixbeck-Hohenholte, Landkreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen)</p>								</div>
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									<h5><strong>Kontakt</strong></h5><p>Kunst- und Kulturverein Hohenholte e.V.<br />Zur Aabrücke 2<br />48329 Havixbeck-Hohenholte<br /><a href="mailto:post@speicher3.com" target="_blank" rel="noopener">post@speicher3.com</a></p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://www.speicher3.com" target="_blank" rel="noopener">www.speicher3.com</a></p>								</div>
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		<title>Robinienhof Fronhausen / Sichertshausen</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/bundesland/robinienhof-fronhausen-sichertshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
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					<description><![CDATA[Robinienhof Fronhausen / Sichertshausen Kurzbeschreibung Nach 25 Jahren Leerstand kaufte ein neuer privater Eigentümer den stark vernachlässigten Robinienhof am Dorfeingang. In den nächsten Jahren wurde der unter Denkmalschutz stehende Hof von einem erfahrenen Planungsbüro saniert. Dabei stand der Erhalt des ursprünglichen Charmes und des baukulturellen Erbes im Fokus. Heute bietet der Hof Wohn- und Lebenseinheiten für zwölf Menschen in sieben Wohnungen. Ein weiterer Ausbau ist in Planung. Gebäudetyp                                        Ehemaliger landwirtschaftlicher Hof Nutzungskategorien Wohnen Beteiligte Akteure Eigentümer und Vermieter: Andreas Bostroem, Planungsbüro Buchenauer, Marburg Ort und Landkreis (Bundesland) Fronhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf(Hessen) Kontakt Service Wohnungsbau Hessen:service@wohnungsbau.hessen.de Link www.wohnungsbau.hessen.de (pdf)]]></description>
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									<h3>Robinienhof Fronhausen / Sichertshausen</h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Nach 25 Jahren Leerstand kaufte ein neuer privater Eigentümer den stark vernachlässigten Robinienhof am Dorfeingang. In den nächsten Jahren wurde der unter Denkmalschutz stehende Hof von einem erfahrenen Planungsbüro saniert. Dabei stand der Erhalt des ursprünglichen Charmes und des baukulturellen Erbes im Fokus. Heute bietet der Hof Wohn- und Lebenseinheiten für zwölf Menschen in sieben Wohnungen. Ein weiterer Ausbau ist in Planung.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Ehemaliger landwirtschaftlicher Hof</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Wohnen</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Eigentümer und Vermieter: Andreas Bostroem, Planungsbüro Buchenauer, Marburg</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Fronhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf(Hessen)</p><h5><strong>Kontakt</strong></h5><p>Service Wohnungsbau Hessen:<br />service@wohnungsbau.hessen.de</p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://wohnungsbau.hessen.de/sites/wohnungsbau.hessen.de/files/2022-10/fronhausen-robinienhof.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.wohnungsbau.hessen.de (pdf)</a></p>								</div>
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		<title>Re:hof Rutenberg</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/bundesland/rehof-rutenberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge/Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Re:hof Rutenberg Kurzbeschreibung Im Jahr 2012 erwarb ein niederländisches Künstlerpaar den alten Pfarrhof, bestehend aus dem Pfarrhaus und angrenzenden Stallgebäuden sowie einer Scheune. Dazu kommt ein großes Grundstück. Mit viel Eigenleistung und -mitteln wurde das Ensemble innerhalb von drei Jahren umgebaut und es entstand ein Erholungsort, mit jeder Menge Platz und Möglichkeiten für Feiern und Veranstaltungen. Der Pfarrhof stellt das alte Dorfzentrum dar und wurde um 1870 erbaut. In den 1970er Jahren diente er als evangelisches Erholungsheim und stand vor seinem Umbau zum Re:Hof über Jahre leer, worunter die Bausubstanz bereits gelitten hatte. Gebäudetyp                                        Landwirtschaftliche Gebäude, Kirchengebäude, Pfarrhof, Ensemble Nutzungskategorien Tourismus, Übernachtung, Gewerbe, Veranstaltungsort Finanzierung Eigenmittel Beteiligte Akteure Privatpersonen Ort und Landkreis (Bundesland) Lychen, Landkreis Uckermark (Brandenburg) Bildquelle: Website Kontakt Re:hof RutenbergDorfstraße 2317279 Lychengast@rehof-rutenberg.de Link www.re-hof.de  ]]></description>
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									<h3>Re:hof Rutenberg</h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Im Jahr 2012 erwarb ein niederländisches Künstlerpaar den alten Pfarrhof, bestehend aus dem Pfarrhaus und angrenzenden Stallgebäuden sowie einer Scheune. Dazu kommt ein großes Grundstück. Mit viel Eigenleistung und -mitteln wurde das Ensemble innerhalb von drei Jahren umgebaut und es entstand ein Erholungsort, mit jeder Menge Platz und Möglichkeiten für Feiern und Veranstaltungen. Der Pfarrhof stellt das alte Dorfzentrum dar und wurde um 1870 erbaut. In den 1970er Jahren diente er als evangelisches Erholungsheim und stand vor seinem Umbau zum Re:Hof über Jahre leer, worunter die Bausubstanz bereits gelitten hatte.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Landwirtschaftliche Gebäude, Kirchengebäude, Pfarrhof, Ensemble</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Tourismus, Übernachtung, Gewerbe, Veranstaltungsort</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>Eigenmittel</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Privatpersonen</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Lychen, Landkreis Uckermark (Brandenburg)</p>								</div>
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									<h5><strong>Kontakt</strong></h5><p>Re:hof Rutenberg<br />Dorfstraße 23<br />17279 Lychen<br /><a href="mailto:gast@rehof-rutenberg.de">gast@rehof-rutenberg.de</a></p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://re-hof.de/" target="_blank" rel="noopener">www.re-hof.de</a></p><p> </p>								</div>
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		<item>
		<title>Pfarrhaus Langenwolmsdorf</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/leader-foerderung/pfarrhaus-langenwolmsdorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:22:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Pfarrhaus Langenwolmtsdorf Kurzbeschreibung Im kleinen Ort Stolpen hat die evangelische Kirchengemeinde Stolpener Land einen Komplex aus Pfarrhaus und Nebengebäude erneuert. Das Nebengebäude, einst eine alte Scheune, wurde abgerissen und ein neues Gebäude gebaut, um die Gemeinderäume zu erweitern. Sie dienen hauptsächlich für die Nutzung von Kinder- und Jugendaktivitäten. Das Pfarrhaus als Hauptgebäude wurde saniert und bietet nicht nur Platz für Gottesdienste, sondern auch für private Feiern, Seniorentreffen und den örtlichen Posaunenchor. Somit dienen die Sanierung und der Umbau vor allem dem sozialen Miteinander. Gebäudetyp                                        Pfarrhaus, ehemalige Scheune Nutzungskategorien Begegnung, Kultur, soziale Teilhabe Finanzierung LEADER, Landeskirche, Spenden. Eigenmittel Beteiligte Akteure Kirchengemeinde Stolpener Land, Privatperson Ort und Landkreis (Bundesland) Langenwolmsdorf, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen) Bildquelle: Website Kontakt Pfarramt StolpenAlte Schulstraße 901833 Stolpenpfarrarmt@kirche-stolpen.de Link www.laendlicher-raum.sachsen.de]]></description>
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									<h3>Pfarrhaus Langenwolmtsdorf</h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Im kleinen Ort Stolpen hat die evangelische Kirchengemeinde Stolpener Land einen Komplex aus Pfarrhaus und Nebengebäude erneuert. Das Nebengebäude, einst eine alte Scheune, wurde abgerissen und ein neues Gebäude gebaut, um die Gemeinderäume zu erweitern. Sie dienen hauptsächlich für die Nutzung von Kinder- und Jugendaktivitäten. Das Pfarrhaus als Hauptgebäude wurde saniert und bietet nicht nur Platz für Gottesdienste, sondern auch für private Feiern, Seniorentreffen und den örtlichen Posaunenchor. Somit dienen die Sanierung und der Umbau vor allem dem sozialen Miteinander.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Pfarrhaus, ehemalige Scheune</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Begegnung, Kultur, soziale Teilhabe</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>LEADER, Landeskirche, Spenden. Eigenmittel</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Kirchengemeinde Stolpener Land, Privatperson</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Langenwolmsdorf, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen)</p>								</div>
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									<h5><strong>Kontakt</strong></h5><p>Pfarramt Stolpen<br />Alte Schulstraße 9<br />01833 Stolpen<br /><a href="mailto:pfarrarmt@kirche-stolpen.de">pfarrarmt@kirche-stolpen.de</a></p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://www.laendlicher-raum.sachsen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.laendlicher-raum.sachsen.de</a></p>								</div>
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		<title>MENSCH*MEIEREI – Gemeinschaft in Unterrieden</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/bundesland/menschmeierei-gemeinschaft-in-unterrieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildquelle: Website MENSCH*MEIEREI – Gemeinschaft in Unterrieden Ort und Landkreis (Bundesland) Witzenhausen, Werra-Meißner-Kreis (Hessen) Gebäudetyp                                        Ehemalige Malerei Nutzungskategorien Gemeinschaftliches Wohnen, Mietshäusersyndikat Finanzierung Eigenmittel, Stiftungsgelder, Direktkredite von Freund*innen, Familien und solidarischen Menschen Beteiligte Akteure Kommunenmitglieder/Gemeinschaft Kurzbeschreibung Nachdem ein Hof im Ortskern von Witzenhausen-Unterrieden zum Verkauf stand, kaufte eine Gruppe Interessierter diesen im Jahr 2017 mit dem Wunsch, eine Kommune zu gründen. Um das Projekt finanziell zu stemmen, trat die Gruppe dem Mietshäusersyndikat bei. Nach einer zweijährigen intensiven Bauphase, in der das alte Fachwerkhaus saniert und der ehemalige Viehstall zu Wohnraum umgebaut wurde, folgte kurz darauf der Einzug. Der sanierte Hof bietet den Beteiligten heute einen Wohn-, Rückzugs- und Gemeinschaftsraum, in dem sie solidarisch und selbstverwaltet miteinander leben können. Auch Außenstehenden bietet die Gruppe Möglichkeiten, sich einzubringen und das Projekt zu unterstützen. Kontakt info@mensch-meierei.org Link www.menschmeierei.noblogs.org]]></description>
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									<h3>MENSCH*MEIEREI – Gemeinschaft in Unterrieden</h3><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Witzenhausen, Werra-Meißner-Kreis (Hessen)</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Ehemalige Malerei</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Gemeinschaftliches Wohnen, Mietshäusersyndikat</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>Eigenmittel, Stiftungsgelder, Direktkredite von Freund*innen, Familien und solidarischen Menschen</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Kommunenmitglieder/Gemeinschaft</p><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Nachdem ein Hof im Ortskern von Witzenhausen-Unterrieden zum Verkauf stand, kaufte eine Gruppe Interessierter diesen im Jahr 2017 mit dem Wunsch, eine Kommune zu gründen. Um das Projekt finanziell zu stemmen, trat die Gruppe dem Mietshäusersyndikat bei. Nach einer zweijährigen intensiven Bauphase, in der das alte Fachwerkhaus saniert und der ehemalige Viehstall zu Wohnraum umgebaut wurde, folgte kurz darauf der Einzug.</p><p>Der sanierte Hof bietet den Beteiligten heute einen Wohn-, Rückzugs- und Gemeinschaftsraum, in dem sie solidarisch und selbstverwaltet miteinander leben können. Auch Außenstehenden bietet die Gruppe Möglichkeiten, sich einzubringen und das Projekt zu unterstützen.</p><h5><strong>Kontakt</strong></h5><p><a href="mailto:info@mensch-meierei.org" target="_blank" rel="noopener">info@mensch-meierei.org</a></p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://menschmeierei.noblogs.org" target="_blank" rel="noopener">www.menschmeierei.noblogs.org</a></p>								</div>
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		<title>Marktplatz Waldschänke</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/bundesland/marktplatz-waldschaenke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge/Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Marktplatz Waldschänke Kurzbeschreibung Der Marktplatz Waldschänke ist ein lebendiger soziokultureller Treffpunkt in Stahnsdorf (Brandenburg), der das ehemalige Traditions-Gasthaus wiederbelebt und zu einem multifunktionalen Ort für Begegnung, Kultur, Gastronomie und Gemeinschaft entwickelt. Neben Café- und Gastronomieangeboten gibt es regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Märkte, Workshops und offene Treffangebote. Der Ort verbindet kommerzielle Aktivitäten mit sozialer, kulturfördernder Nutzung und schafft einen vielfältigen Raum für Menschen aus der Region zum Beisammensein, Mitmachen und Erleben. Der Platz dient als „Ort für Vieles“ und ist sowohl gastronomischer Anlaufpunkt als auch Plattform für Kultur und Austausch. Gebäudetyp                                        Ehemaliges Gasthaus und dazugehörige Gebäude auf einem Platz („Marktplatz“) mit Innenhof Nutzungskategorien Café &#38; Gastronomie, Event- und Veranstaltungsort, Soziokultureller Treffpunkt, Vermietbare Räume &#38; Location, Coworking Finanzierung Marktplatz Waldschänke GmbH, Einnahmen aus Gastronomie, Vermietung von Räumen/Flächen und eventuellen Aktivitäten fließen in den Erhalt und die Entwicklung des Ortes Beteiligte Akteure Marktplatz Waldschänke GmbH Ort und Landkreis (Bundesland) Stahnsdorf, Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg) Kontakt Marktplatz Waldschänke GmbHWannseestraße 2114532 Stahnsdorfinfo@marktplatz-waldschaenke.de Link www.marktplatz-waldschaenke.de]]></description>
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									<h3>Marktplatz Waldschänke</h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Der Marktplatz Waldschänke ist ein lebendiger soziokultureller Treffpunkt in Stahnsdorf (Brandenburg), der das ehemalige Traditions-Gasthaus wiederbelebt und zu einem multifunktionalen Ort für Begegnung, Kultur, Gastronomie und Gemeinschaft entwickelt. Neben Café- und Gastronomieangeboten gibt es regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Märkte, Workshops und offene Treffangebote. Der Ort verbindet kommerzielle Aktivitäten mit sozialer, kulturfördernder Nutzung und schafft einen vielfältigen Raum für Menschen aus der Region zum Beisammensein, Mitmachen und Erleben. Der Platz dient als „Ort für Vieles“ und ist sowohl gastronomischer Anlaufpunkt als auch Plattform für Kultur und Austausch.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Ehemaliges Gasthaus und dazugehörige Gebäude auf einem Platz („Marktplatz“) mit Innenhof</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Café &amp; Gastronomie, Event- und Veranstaltungsort, Soziokultureller Treffpunkt, Vermietbare Räume &amp; Location, Coworking</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>Marktplatz Waldschänke GmbH, Einnahmen aus Gastronomie, Vermietung von Räumen/Flächen und eventuellen Aktivitäten fließen in den Erhalt und die Entwicklung des Ortes</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Marktplatz Waldschänke GmbH</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Stahnsdorf, Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg)</p><h5><strong>Kontakt</strong></h5><p>Marktplatz Waldschänke GmbH<br />Wannseestraße 21<br />14532 Stahnsdorf<br /><a href="mailto:info@marktplatz-waldschaenke.de" target="_blank" rel="noopener">info@marktplatz-waldschaenke.de</a></p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://www.marktplatz-waldschaenke.de" target="_blank" rel="noopener">www.marktplatz-waldschaenke.de</a></p>								</div>
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		<title>Kulturscheune Langendernbach</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/leader-foerderung/kulturscheune-langendernbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:03:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge/Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Umnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[LEADER-Förderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Kulturscheune Langendernbach Kurzbeschreibung Die Kulturscheune sieht sich als fester Bestandteil des kulturellen Dorflebens. In ihr findet jährlich eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen statt. Hierzu zählen Theater- und Cabaretaufführungen, Lesungen und andere Veranstaltungen. Zudem lässt sich das Gebäude für private Feierlichkeiten und Veranstaltungen anmieten. Darüber hinaus dient die Kulturscheune als Standesamt der Gemeinde Dornburg und bietet ein schönes Ambiente für Trauungen. Die Förderung des Aus- und Umbaus des denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes wurde durch die LEADER-Förderung bezuschusst und durch die Gemeinde querfinanziert und umgesetzt. Gebäudetyp                                        Landwirtschaftliches Gebäude, Scheune Nutzungskategorien Veranstaltungsort, Kultur, Daseinsvorsorge, Denkmalschutz Finanzierung LEADER, kommunale Mittel Beteiligte Akteure Gemeinde Dornburg, Kulturverein Langendernbach e.V. Ort und Landkreis (Bundesland) Dornburg-Langendernbach, Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen) Bildquelle: Website Kontakt Kulturverein Langendernbach e.V.Finkenweg 865599 Dornburg-Langendernbachvorstand@kulturverein-langendernbach.de Link www.kulturverein-langendernbach.de/kulturscheune]]></description>
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									<h3>Kulturscheune Langendernbach</h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Die Kulturscheune sieht sich als fester Bestandteil des kulturellen Dorflebens. In ihr findet jährlich eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen statt. Hierzu zählen Theater- und Cabaretaufführungen, Lesungen und andere Veranstaltungen. Zudem lässt sich das Gebäude für private Feierlichkeiten und Veranstaltungen anmieten. Darüber hinaus dient die Kulturscheune als Standesamt der Gemeinde Dornburg und bietet ein schönes Ambiente für Trauungen. Die Förderung des Aus- und Umbaus des denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes wurde durch die LEADER-Förderung bezuschusst und durch die Gemeinde querfinanziert und umgesetzt.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Landwirtschaftliches Gebäude, Scheune</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Veranstaltungsort, Kultur, Daseinsvorsorge, Denkmalschutz</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>LEADER, kommunale Mittel</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>Gemeinde Dornburg, Kulturverein Langendernbach e.V.</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Dornburg-Langendernbach, Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen)</p>								</div>
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		<title>KreativWerk R6</title>
		<link>https://leerstand-aktivieren.de/bundesland/kreativwerk-r6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:55:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesland]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge/Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[KreativWerk R6 Kurzbeschreibung Das KreativWerk R6 ist ein innovatives Gründungs-, Gewerbe- und Begegnungszentrum im Herzen von Hennigsdorf, in der Nähe von Berlin. In der denkmalgerecht sanierten ehemaligen Schule („R6“ für Rathenaustraße 6) finden Start-ups, Kreative und Unternehmen flexible Arbeitsplätze, Coworking-Plätze, Büroflächen, moderne Werkstätten und Veranstaltungsräume. Ziel ist es, Innovation, Vernetzung und Unternehmertum zu fördern und einen Raum zu schaffen, in dem Ideen wachsen und sich kreative Projekte realisieren lassen. Gebäudetyp                                        Historisches, denkmalgeschütztes Gebäude, ehemaliges Alexander S. Puschkin-Gymnasium, saniert und umgebaut zu einem Gründungs- und Gewerbezentrum Nutzungskategorien Gründungs- und Gewerbezentrum für Start-ups, Unternehmen und Selbstständige Coworking, Konferenz und Veranstaltungsräume, Veranstaltungsort Finanzierung Europäische Union, Land Brandenburg, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Städtebauförderung, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Stadt Hennigsdorf Beteiligte Akteure KreativWerk R6, KBI GmbH, Regionale Partner &#38; Netzwerke Ort und Landkreis (Bundesland) Hennigsdorf, Landkreis Oberhavel (Brandenburg) Quelle: KBI GmbH, Fotograf: Andreas Friese Kontakt KreativWerk R6Rathenaustraße 616761 Hennigsdorfinfo@kreativwerkr6.de Link www.kreativwerkr6.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="25563" class="elementor elementor-25563" data-elementor-post-type="post">
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									<h3><strong>KreativWerk R6</strong></h3><h5><strong>Kurzbeschreibung</strong></h5><p>Das KreativWerk R6 ist ein innovatives Gründungs-, Gewerbe- und Begegnungszentrum im Herzen von Hennigsdorf, in der Nähe von Berlin. In der denkmalgerecht sanierten ehemaligen Schule („R6“ für Rathenaustraße 6) finden Start-ups, Kreative und Unternehmen flexible Arbeitsplätze, Coworking-Plätze, Büroflächen, moderne Werkstätten und Veranstaltungsräume. Ziel ist es, Innovation, Vernetzung und Unternehmertum zu fördern und einen Raum zu schaffen, in dem Ideen wachsen und sich kreative Projekte realisieren lassen.</p><h5><strong>Gebäudetyp</strong>                                       </h5><p>Historisches, denkmalgeschütztes Gebäude, ehemaliges Alexander S. Puschkin-Gymnasium, saniert und umgebaut zu einem Gründungs- und Gewerbezentrum</p><h5><strong>Nutzungskategorien</strong></h5><p>Gründungs- und Gewerbezentrum für Start-ups, Unternehmen und Selbstständige Coworking, Konferenz und Veranstaltungsräume, Veranstaltungsort</p><h5><strong>Finanzierung</strong></h5><p>Europäische Union, Land Brandenburg, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Städtebauförderung, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Stadt Hennigsdorf</p><h5><strong>Beteiligte Akteure</strong></h5><p>KreativWerk R6, KBI GmbH, Regionale Partner &amp; Netzwerke</p><h5><strong>Ort und Landkreis (Bundesland)</strong></h5><p>Hennigsdorf, Landkreis Oberhavel (Brandenburg)</p>								</div>
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									<h5>Kontakt</h5><p>KreativWerk R6<br />Rathenaustraße 6<br />16761 Hennigsdorf<br /><a href="mailto:info@kreativwerkr6.de" target="_blank" rel="noopener">info@kreativwerkr6.de</a></p><h5><strong>Link</strong></h5><p><a href="https://kreativwerkr6.de" target="_blank" rel="noopener">www.kreativwerkr6.de</a></p>								</div>
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