HERZLICH WILLKOMMEN AUF UNSERER ONLINE-PLATTFORM

FÜR AKTEUR*INNEN UND GESTALTER*INNEN DER LÄNDLICHEN ENTWICKLUNG

Erfahren Sie mehr über das BULEplus-Projekt und informieren Sie sich zu Themen der Innenentwicklung und Leerstandsaktivierung. Wir bieten umfangreiche Informationen zum Stand der Forschung, zu Instrumenten, Fördermaßnahmen und vor allem zu Praxisbeispielen aus allen Bundesländern. Hinweis: Diese Seite befindet sich im Aufbau und wird kontinuierlich mit neuen Inhalten gefüllt. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei!

Praxistage Leerstand gestalten

Baukultur in ländlichen Räumen erhalten


22. und 23. April 2026 in Apolda
Die Anmeldung ist bis 19. April 2026 möglich.


In einer 11-teiligen Online-Veranstaltungsreihe wird beleuchtet wie zukunftsfähige Nutzungskonzepte für kirchliche Gebäude in ländlichen Räumen entwickelt werden können. Die Veranstaltung bietet Impulse, Wissen und praktische Erfahrungen zu verschiedenen Themenfeldern.

15. April bis 14. Juli 2026

Neulandgewinner.

Start neuer Förderrunde

Das Programm Neulandgewinner. startet mit einer neuen Förderrunde. Das Förderprogramm richtet sich an Engagierte aus der Zivilgesellschaft, die ihren Ort aktiv gestalten wollen und bietet neben finanziellen Mitteln auch Coaching, Mentoring und ein großes Netzwerk.

Bewerbungen sind bis zum 20. April 2026 möglich

Modellvorhaben


Zu dem Modellvorhaben des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr findet der Projektaufruf mit Staatsminister Christian Bernreiter, MdL statt – für Städte, Gemeinden, Planende und Bewohner, die das Potenzial von Gewerbe-, Büro- oder Einzelhandelsflächen nutzen wollen.

20. April 2026 im Foyer des StMB

Offenes Forum und Lange Tafel der Baukultur 2026

Der Förderverein Bundesstiftung Baukultur lädt alljährlich zum Offenen Forum der Baukultur ein, um den vielfältigen und lebendigen Austausch zu fördern. Geplant sind Kurzvorträge und Gespräche an einer gemeinsamen Tafel.

24. April 2026, 18.00 bis 22.00 Uhr

Förderprogramm

Flächen gewinnen durch Innenentwicklung

Das Förderprogramm in Baden Württemberg richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Landkreise, Zweckverbände und die Träger der Regionalplanung. In der neuen Antragsphase wurden die Förderbedingungen verbessert: so sind 60 statt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben möglich und der Förderhöchstbetrag für die kommunalen Flächenmanagerinnen und -manager wurde von 120.000 auf 144.000 Euro angehoben.

Anträge für das Förderprogramm können bis zum 30. April 2026 an das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen gerichtet werden.


Gesucht werden zukunftsfähige Bauten, die Baukultur bewahren und erhalten und dabei gelungene interdisziplinäre Kooperationen umgesetzt haben.

Bewerbung bis 30. April 2026 möglich

Baukulturpreis Eifel

Innen statt Außen

Beim Baukulturpreis Eifel werden besonders gelungene Projekte aus der Region ausgezeichnet und öffentlich vorgestellt. Die prämierten Projekte geben Anregung und Impuls für den zeitgemäßen Umgang mit identitätsstiftender Bausubstanz im Dorf.

Ausstellungseröffnung: 4. Mai 2026, 18.30 Uhr

Große Zukunftsorte Schau


Ein Tag voller Begegnung, Austausch und neuer Ideen für Interessierte, Macher*innen und Unterstützer*innen

30. Mai 2026

Aktionstag

Tag der Baukultur Brandenburg

Mit dem Fokus auf der Integration von ökologischen Aspekten und der Erhaltung historischer Gebäude werden in verschiedenen Städten Einblicke in aktuelle Bauvorhaben gewährt. Workshops und Podiumsdiskussionen bieten Raum für den Austausch

30. Mai 2026

Netzwerk Zukunftsorte

Projekt WIR Räume

Das Projekt WIR Räume des Netzwerks Zukunftsorte hat es sich zum Ziel gemacht, gute Beispiele von Orten und Räumen, deren Leerstand wiederbelebt wurde, sichtbar zu machen.

EINE WISSENS- UND VERNETZUNGSPLATTFORM FÜR GESTALTER*INNEN IN LÄNDLICHEN RÄUMEN

UNSER ANSATZ: VOM BESTEHENDEN LERNEN

Mit unserer Plattform setzen wir auf die Aspekte Wissenstransfer und Vernetzung relevanter Akteur*innen der ländlichen Entwicklung. Wir tragen für Sie grundlegende Ansätze aus der gängigen Praxis, gelungene Umsetzungsbeispiele und aktive Gestalter*innen zusammen, mit dem Ziel: Interessierten den Weg in die Themen der Innenentwicklung und Aktivierung von Leerstanden zu erleichtern und potenzielle Vernetzungs- und Kooperationspartner*innen vorzustellen. Die praktischen Erfahrungen der Akteur*innen und aus umgesetzten Praxisbeispielen verdeutlichen am besten, wie Projekte und Maßnahmen sinnvoll geplant und umgesetzt werden können. Interessierte können so Einblicke auf die bevorstehenden Prozesse und Erfolgsfaktoren, aber auch mögliche Herausforderungen und Hürden erhalten.

Mit unserer Plattform bieten wir eine Fülle an Informationen und Praxiswissen zur Leerstandsaktivierung und Innenentwicklung. Hierzu zählen beispielsweise Einblicke in die Fördermöglichkeiten, Instrumente und Initiativen. Auch gelungene Praxisbeispiele zur Sanierung im Bestand von privaten oder öffentlichen Bauherr*innen werden vorgestellt und sollen für Inspirationen und Anregungen sorgen.

VERNETZEN UND MITGESTALTEN

Unsere Projekt-Webseite mit den verschiedenen Angeboten dient als Informations-, Diskussions- und Vernetzungsplattform für alle Akteur*innen, die an der Zukunft ihrer Regionen, Gemeinden und Dörfer aktiv mitwirken wollen.

Insbesondere möchten wir Gestalter*innen der Dorf-, Regional- und Raumentwicklung, kommunale Verwaltungen (z. B. Bauleitplanung, Wirtschaftsförderung), politische Entscheidungsträger*innen, Eigentümer*innen leerstehender Gebäude sowie private Bauherr*innen ansprechen.

Fühlen Sie sich eingeladen, sich zu vernetzen und bei unseren Veranstaltungen mitzudiskutieren, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

POTENZIALE DER INNENENTWICKLUNG UND LEERSTANDSAKTIVIERUNG

Unser Hintergrund: LEERSTAND ÜBERWINDEN, BAUKULTUR ERHALTEN, LEBENDIGE ORTE SCHAFFEN

Leerstand in ländlichen Räumen betrifft Wachstumsregionen ebenso wie Regionen mit rückläufigen Einwohnerzahlen und Überalterung der Bevölkerung. Dabei sind die individuellen Herausforderungen meist vielschichtig und werden von demografischen wie auch sozialen Veränderungsprozessen beeinflusst.

In einem Teil der ländlichen Regionen ist die hohe Zahl leerstehender Wohnungen und Gebäude ein drängendes Problem geworden. Gleichzeitig etablierten sich ländliche Räume zunehmend als Zuzugsgebiete. Insbesondere seit der Corona-Pandemie lassen sich veränderte Wanderungsbewegungen beobachten, was u. a. mit den hohen Preisen für das Wohnen in den Städten sowie neuen Formen der Erwerbsarbeit zusammenhängt. Die höhere Nachfrage nach Eigenheimen auf dem Land führt wiederum zu einer stetig wachsenden Flächeninanspruchnahme und steht dem planerischen Grundsatz „Innen statt Außen“ entgegen. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, neue Ansätze der Innenentwicklung und Nachverdichtung zu verfolgen und nachhaltige Um- und Nachnutzungen zu entwickeln.

Es gilt, Leerstände im Blick zu behalten und für die Potenziale leerstehender Immobilien zu sensibilisieren. Denn Leerstand eröffnet Chancen, um neue Entwicklungen vor Ort anzustoßen.

 

HERAUSFORDERUNGEN ERKENNEN

  • Leerstand wirkt sich auf die Lebensqualität vor Ort aus
  • Im sozialen und demographischen Wandel ändern sich Nutzungs- und Wohnansprüche
  • Es fehlt teilweise an bezahlbarem, barrierefreiem und altersgerechtem Wohnraum
  • Der Druck auf die Flächen durch die Neuausweisung von Wohngebieten ist groß – während in den Ortskernen der Leerstand zunimmt
  • Viele Gemeinden sehen sich mit dem Wegfall der Daseinsvorsorge vor Ort und der zentralen Ansiedlung solcher Infrastrukturen in Mittelzentren konfrontiert
  • Wenn daseinsvorsorgende Infrastrukturen fehlen, geht das mit Funktionsverlusten, beispielsweise in Form von fehlenden Einkaufsmöglichkeiten oder ärztlicher Versorgung, einher
  • Ortsbildprägende Gebäude und historische, lokale Bauweisen sind häufig durch Verfall bedroht
  • Leerstand ist ansteckend – verfallene Gebäude wirken unattraktiv und wirken sich negativ auf die Ansiedlung von Menschen und Einzelhandel aus
  • Häufig hat dies negative Auswirkungen auf das Image und die Attraktivität ländlicher Räume
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