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Wir reisen durch die ländlichen Räume Deutschlands und treffen dort die Gestalter*innen der Dorf- und Regionalentwicklung vor Ort. Wir versuchen zu durchleuchten, aus welcher Motivation heraus Menschen sich dazu entscheiden, die Probleme im Umgang mit Leerständen aktiv anzupacken und mitzugestalten. Wir fragen, welche Faktoren zu einer erfolgreichen Umsetzung geführt haben.

Die Blogbeiträge sollen Möglichkeiten zum Umgang mit Leerstand aufzeigen. Sie sollen als Inspiration dienen, um ggf. selbst für die Gestaltung der ländlichen Räume aktiv zu werden. Und sie sollen Kontakte zur Vernetzung mit Praxisakteur*innen bieten. Gibt es in Ihrer Region oder Ihrem Ort gelungene Beispiele für die Um- oder Wiedernutzung von Leerstand sowie aktive Gestalter*innen und Initiativen? Dann teilen Sie uns dies gerne mit. Vielleicht wird eine unserer nächsten Bereisungen in Ihre Region führen…

Wir wünschen allen Lesenden viel Vergnügen mit unseren Blogbeiträgen!

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Generationenbahnhof Erlau

Der Bahnhof der Gemeinde Erlau in Mittelsachsen ist ein klassisches Beispiel für die zahlreichen Stilllegungen von Bahnhofsgebäuden in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Knapp 15 Jahre lang stand das unter Denkmalschutz stehende Ensemble leer und war dem Verfall ausgesetzt. Doch die Gemeinde und die Menschen in Erlau wollten den Verlust des ortsbildprägenden und identitätsstiftenden Gebäudes nicht tatenlos hinnehmen.

Neues Leben auf altem Grund – wie erst drei, jetzt vier, Initiator*innen das Alte Postgelände in Strausberg in ein Kultur- und Wohnquartier verwandeln

Das ehemalige Postgelände in Strausberg hat eine bewegte Geschichte und bietet mit seinen rund 25 Hektar Wald sowie fünf Hektar bebauter Fläche enormes Entwicklungspotenzial. Auch die Stadt selbst blickt auf eine lange militärische Vergangenheit zurück. Seit dem 18. Jahrhundert Garnisonsstadt und zu DDR-Zeiten Sitz des Verteidigungsministeriums, spiegelt sich diese Historie auch auf dem Gelände wider.

Bahnhof Zschortau – vom ruinösen Leerstand zum modernen Bürostandort

Infolge der zahlreichen Stilllegungen von Bahnhöfen in Ostdeutschland stehen in vielen ländlichen Regionen die ortsbildprägenden und meist unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäude leer. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken und den Orten einen wichtigen Teil ihrer Geschichte und Identifikationsgrundlage zurückzugeben, versuchen private Akteur*innen und Gemeinden vielerorts, den Gebäuden wieder Leben einzuhauchen.

Ein Kind der Wende und die Idee vom Neuanfang – wie ein Bürgermeister mit Mut zur Bodenpolitik Zukunft gestaltet

Marco Beckendorf, der Bürgermeister der Gemeinde Wiesenburg/Mark, hat sich entschieden, Schrumpfung nicht als Naturgesetz zu akzeptieren, sondern als einen Auftrag zum Handeln. Die Gemeinde im Westen Brandenburgs – ein Zusammenschluss von 14 Orten mit rund 4.200 Einwohner*innen auf einer Fläche von 220 Quadratkilometern – verfolgt seit einigen Jahren konsequent eine aktive Boden- und Kreditpolitik.

Ein Schreibtisch für die Region – wie Prüm mit einem Coworking-Space im ländlichen Raum neue Wege geht

Wer das frühere Verwaltungsgebäude des alten Kreiswasserwerks in Prüm betritt, spürt noch den „Charme“ vergangener Behördenzeiten: graue Flure, schwere Türen, ein Hauch von Aktenstaub in der Luft. Doch hinter der Tür im zweiten Obergeschoss öffnet sich ein ganz anderer Raum. Helle Schreibtische, Pflanzen, gedämpfte Gespräche, leises Tastaturklappern. Hier, wo jahrelang niemand arbeitete, hat die Zukunft Einzug gehalten.

Ein historisches Pfarrhaus als Anker der medizinischen Versorgung – Mehren/Vulkaneifel als gelungenes Beispiel für die kooperative Sicherung daseinsvorsorgender Infrastruktur

Als der letzte Pfarrer Ende 2019 das barocke Pfarrhaus im rheinland-pfälzischen Mehren/Vulkaneifel verließ, stand das Gebäude plötzlich leer – und mit ihm eine über Jahrhunderte gewachsene Verbindung zwischen dem Dorf, den dort lebenden Menschen und der Kirche. Leerstand wäre die einfachste Lösung gewesen. Doch Mehren entschied anders: Statt aufzugeben, begann die Kath. Kirchengemeinde, Zukunft zu bauen.

Mit Citymanagement dem Leerstand in der Innenstadt erfolgreich entgegentreten. Erfahrungen aus der mittelfränkischen Kleinstadt Heilsbronn

Heilsbronn zählt mit seinen rund 9.700 Einwohner*innen, die überwiegend im Stadtgebiet, aber auch in den 17 angebundenen Dörfern und Weilern leben, zu den vier größten Gemeinden im Landkreis Ansbach. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seit dem frühen 12. Jahrhundert war es ein bedeutendes Zisterzienserkloster, welches maßgeblich zur Entwicklung der Stadt beitrug.

Wie der Gemeindebürgermeister mit und für Langenfeld eine bürgerschaftliche Entwicklungsphilosophie verfolgt

Langenfeld ist eine Gemeinde am südlichen Steigerwald in der Region Mittelfranken mit 1.056 Einwohner*innen. Die ländliche Kommune ist stark von Veränderungen der Demografie und dem Strukturwandel in der Landwirtschaft betroffen. Auch hinsichtlich der Daseinsvorsorge haben sich Einbußen ergeben, so dass sich die Verantwortlichen der Gemeinde entschieden haben zu handeln.

Leerstände in historischen Altstädten im Fokus – Die Arbeit des Fachwerk5Eck in Südniedersachsen

Mit unserem Besuch in Northeim bei Juliane Hofmann und Imke Heyen vom Fachwerk5Eck haben wir ein sehr spannendes, interkommunales Projekt kennen gelernt. Juliane Hofmann ist studierte Geografin und PR-Beraterin und von Beginn an im Projekt aktiv. Imke Heyen studierte Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK in Göttingen und unterstützt ihre Kollegin seit 2020.

Traditionelle Baukultur, regionale Identität und Zukunft – wie Regionalmanagement kulturelles Erbe erhalten und eine Region weiterentwickeln kann

Das Bundesland Hessen hat insgesamt 24 LEADER-Regionen, wovon fünf im Schwalm-Eder-Kreis liegen. Zwei dieser Fördergebiete befinden sich ausschließlich in diesem Landkreis, wohingegen die drei anderen Regionen landkreisübergreifend agieren. Bei der LEADER-Region Mittleres Fuldatal handelt es sich um eines der beiden Fördergebiete, die allein im Schwalm-Eder-Kreis tätig sind.

Rheinland-Pfalz – Trailer der Bereisung als Youtube-Video

Die Bereisung im Juli hat uns in die Eifel geführt. Eine wunderschöne, aber zum Teil auch sehr ländliche und entlegene Region. In solch peripheren Räumen stellt sich oft die Frage nach der Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen. Gibt es noch eine erreichbare Arztpraxis? Ist die Nahversorgung sichergestellt? Gibt es im Dorf noch soziale Orte, wie eine Gaststätte?

Brandenburg – Trailer der Bereisung als Youtube-Video

In Mecklenburg-Vorpommern prägen historische Gutsanlagen bis heute das Landschaftsbild. Ihre Geschichte ist bewegt – vom adligen Familiensitz über die Nutzung durch landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften in der DDR bis zur unsicheren Wendezeit. Ende September haben wir zwei besondere Beispiele besucht, die heute durch das Engagement vieler Akteur*innen besondere Ankerpunkte für den Landtourismus darstellen und sich zu Zukunftsorten für nachhaltige Landwirtschaft, Innovation, regionale und kulturelle Entwicklung entwickelt haben.

Mecklenburg Vorpommern – Trailer der Bereisung als Youtube-Video

In Mecklenburg-Vorpommern prägen historische Gutsanlagen bis heute das Landschaftsbild. Ihre Geschichte ist bewegt – vom adligen Familiensitz über die Nutzung durch landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften in der DDR bis zur unsicheren Wendezeit. Ende September haben wir zwei besondere Beispiele besucht, die heute durch das Engagement vieler Akteur*innen besondere Ankerpunkte für den Landtourismus darstellen und sich zu Zukunftsorten für nachhaltige Landwirtschaft, Innovation, regionale und kulturelle Entwicklung entwickelt haben.

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