Generationenquartier am Kump
Zukunftsmodell für leerstehende Immobilien im Herzen der Kleinstadt Steinheim
Kurzbeschreibung
Um dem wachsenden Leerstand von Geschäfts- und Wohnhäusern im Stadtzentrum entgegenzuwirken, hat die Stadt Steinheim beschlossen, die ungenutzten Immobilien am Marktplatz für zeitgemäßes Wohnen und soziale Infrastruktur umzunutzen.
Dabei ging die Stadt einen modellhaften Weg: In Zusammenarbeit mit einem Kreditinstitut und einer Rechtsberatung gründete sie eine Investorengesellschaft, die von den Anwohner*innen getragen wird. Durch die Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts konnten Städtebaufördermittel eingeworben werden. Nach dem Kauf und der Entkernung der Immobilien durch die Stadt übernahm eine private Projektgesellschaft die Sanierung und den Betrieb der Gebäude.
Neben 19 Mietwohnungen und begrünten Außenanlagen beleben heute eine Tagespflege, ein Kindergarten mit einem öffentlichen Gemeinschaftsraum und ein Generationengarten das Quartier.
Gebäudetyp
Leerstehende Häuserzeile im Zentrum
Nutzungskategorien
Wohnen, Gemeinschaft
Finanzierung
Städtebaufördermittel
Beteiligte Akteure
Stadt Steinheim, Anwohner*innen, private Projektgesellschaft
Ort und Landkreis (Bundesland)
Steinheim, Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen)
Kontakt
OstWestfalenLippe GmbH
Katharina Neubert
Projektmanagerin UrbanLand
k.neubert@owl.gmbh
Stadt Steinheim
info@steinheim.de